Simon Münz im Tiefgang

This entry was posted on Wednesday, April 21st, 2010 at 12:29 pm
Vor etwa einer Woche gab es noch allen Grund sich für Simon
"Schnibl0r" Münz zu freuen, nachdem er mit dem zweiten Platz bei der
WPT Bukarest seinen bis dato größten Turniercash hingelegt hatte. Zwar
hatte es mit dem Sieg nicht ganz geklappt, aber das Preisgeld von fast
€100.000 dürfte darüber hinweg getröstet haben. Zumal Münz eigentlich
eher ein Cashgamespieler ist, wie er auch in der Sendung "German
Highrollers" bereits gezeigt hatte. Diese Woche wollte er nun wieder
seine Cashgameskills unter Beweis stellen und in London beim "Big
Game" antreten.

Nachdem Luke Schwartz entschloss, dass er genug verloren hatte, durfte
Schnibl0r dann auch seinen Platz am Tisch des Big Game einnehmen.
Leider verliefen insbesondere einige Schlüsselhände nicht nach seiner
Vorstellung und er musste nicht allzu lange danach den Sitz wieder
freigeben. Für ihn stieg Tony G in das Cashgame ein.

Doch was war passiert?

Zunächst hatte Münz in einer Hand gegen James Mitchell und den als
"Viffer" bekannten David Peat mit Td8d einen Flush gefloppt während
Viffer mit KhTc auf dem AdQdJd Flop die Straße hatte. Leider hatte
Mitchell mit Kd5d geraist und damit den besseren Flush gefloppt. Am
Ende landete das gesamte Geld aller drei Spieler zunächst im Pot und
schließlich in Mitchells Stack.

Später schaffte es Münz noch mit 9s8h auf einem 4d6d8sQs Board gegen
Viffer in einem All-In zu landen und dabei gegen Viffers Flushdraw mit
9d5d sogar vorne zu liegen. Gebracht hat ihm das herzlich wenig, denn
die Td auf dem River brachte den zweiten Karo-Flush des Tages der
Schnibl0r einen Stack kostete.

Gegen Ende seiner Session wurde Münz dann auch noch von Sam Tricket
mit 7d2c geblufft und musste neben dem Verlust eines ansehnlichen Pots
auch noch 500 Pfund extra abdrücken, die Tricket von allen Spielern
für den Gewinn einer Hand mit 72 bekam.

Nachdem Münz den Tisch schließlich mit 25.000 Pfund Verlust verlassen
hatte, kam es zu einer weiteren bemerkenswerten Hand in der Viffer und
Neil Channing jeweils ein Set floppten und folgerichtig All-In gingen.
Auf dem River konnte jedoch Channing, der das niedrigere Set 4er
gefloppt hatte, sein einziges Out treffen. Er gewann für diesen
Monster-Suckout einen 68.000 schweren Pot und sollte sich in den
nächsten Wochen mit Bad Beat Stories ganz besonders zurückhalten.

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